DVD-Cover
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Rezept - "Judias blanca al loco"
"Da kenn ich ein gutes Rezept! Also man nehme ..."
- 250g Weiße Bohnen (vorzugsweise Güllüler)
- 1l Wasser
- Olivenöl, dass es schwimmt (Keine Weichei-Eßlöffel-Abschätzerei) und dafür keine Margarine
- 1 Zwiebel
- Salz, Pfeffer (Nach Hildegard von Bingen: weniger Salz, dafür mehr Pfeffer, aber sie ist schon lange tot)
- Chili (bevorzugte Form: Verse Sambal Olek - Chili Pasta)
- Paprika edelsüß
- 250g Bio-Rispen-Tomaten, die eine gesunde Farbe haben
- ein Hauch Speisestärke
Bohnen über Nacht in 1l Wasser einweichen. 4h vor der Siesta mit der Zubereitung beginnen. Die Bohnen im eigenen Einweichwasser 90 min lang kochen. Nach 60 min beginnt man - in einem weiteren großen Topf - das Öl zu erhitzen und darin die Zwiebel zu rösten - so dass sie eine dunklere Farbe bekommt. Dann die Bohnen zu Öl und Zwiebeln geben (Für weniger Abenteuerlustige - oder auch Vernünftige - empfiehlt es sich, das Zwiebel-Öl-Gemisch abkühlen zu lassen.). Mit Salz, Pfeffer, Chili und Paprika verfeinern, bewußt ohne Mengenangabe, um der Individualität freien Lauf zu lassen, aber nicht der Ungezügeltheit, die sich zweimal rächen könnte. Nochmals rund 60 min kochen lassen. Nun Einsatz der Tomaten: Unter siedend heißes Wasser, dass die Haut springt, das ermöglicht das Häuten - und was möglich ist, wird in diesem Fall gemacht. Den Tomatenfleischkörper achteln, wer will kann sie auch neunteln - und rein zu den Bohnen, Gewürzen, ... es sollte jeder wissen was er/sie hineingegeben hat. Wieder 30 min kochen lassen, und vielleicht braucht es ja noch etwas von den Gewürzen. Wer es nun soßiger haben will, kann die Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und untermischen, aber ich würde den Hauch in die Luft blasen und es ein wenig einkochen lassen, dass kein Wasser mehr am Boden steht, das macht Charakter. Wenn nun die Bohnen durch Kosten empirisch für fertig befunden wurden, sollte noch eine Stunde für ein ruhiges Mahl mit Personen eigener Wahl drinnen sein, das dann in die Siesta mündet.
Dazu passt gutes frisches Weißbrot, das kein Förderband gesehen hat, oder ein Weinbeerlweckerl für jeden und jede.






